Duplex

(Farbdoppler & Duplexsonographie der extrakraniellen Gefäße)

10 bis 15 Minuten

Die Duplex-Sonographie ist ein modernes, nicht-invasives Verfahren, das in der Neurologie häufig zur Untersuchung der Carotis-Arterien (Halsarterien) eingesetzt wird. Diese Arterien versorgen das Gehirn mit Blut, und ihre Untersuchung kann wichtige Hinweise auf Erkrankungen wie Arteriosklerose (Verengung oder Verkalkung der Gefäße) liefern.

Bei der Untersuchung kombiniert die Duplex-Sonographie zwei Techniken:

  1. B-Bild-Ultraschall, mit dem die Struktur der Gefäße in Echtzeit sichtbar gemacht wird, und
  2. Doppler-Ultraschall, mit dem die Strömung des Blutes durch die Arterien gemessen und dargestellt wird.

Dank dieser Kombination kann der Arzt sowohl Verengungen oder Ablagerungen an den Gefäßwänden erkennen als auch beurteilen, wie gut das Blut durch die Gefäße fließt.

Dieses Verfahren ist besonders wichtig, um das Risiko eines Schlaganfalls frühzeitig zu erkennen, da Verengungen in den Carotis-Arterien zu einer verminderten Durchblutung des Gehirns führen können.

Der große Vorteil der Duplex-Sonographie liegt in ihrer Schmerzfreiheit, Ungefährlichkeit und der schnellen Verfügbarkeit, weshalb sie oft das Mittel der Wahl zur Abklärung von Durchblutungsstörungen im Gehirn ist.

Zusammengefasst ist die Duplex-Sonographie der Carotis-Arterien eine unkomplizierte und aussagekräftige Methode, die dabei hilft, frühzeitig Risiken zu erkennen und entsprechend zu handeln.