EMG

Bei der Elektromyographie wird die elektrische Muskelaktivität untersucht.

bis zu 45 Minuten

Bei der Untersuchung wird eine Nadel in den Muskel gestochen und die elektrische Aktivität in Ruhe und bei minimaler und maximaler Anspannung abgeleitet.

Es kann je nach Fragestellung bis zu 45 Minuten dauern. Ein EMG wird unter anderem bei Muskelerkrankungen (nach Trauma, Operationen, Muskelentzündungen sowie atrophische Muskelerkrankungen) eingesetzt.

Die Elektromyographie (EMG) ist ein wichtiges Diagnoseverfahren in der Neurologie, das zur Untersuchung der Muskelfunktion und der Nerven, die die Muskeln steuern, eingesetzt wird. Sie hilft dabei, Störungen des peripheren Nervensystems und der Muskeln zu erkennen.

Während der EMG-Untersuchung werden dünne Nadeln in den zu untersuchenden Muskel eingeführt. Diese Nadeln messen die elektrische Aktivität der Muskeln sowohl in Ruhe als auch bei Bewegung oder Anspannung. So kann der Arzt feststellen, ob die Nervenimpulse richtig an den Muskel weitergeleitet werden und ob der Muskel gesund ist.

Die EMG wird oft genutzt, um Erkrankungen wie Nervenschädigungen, Muskelerkrankungen oder neuromuskuläre Störungen zu diagnostizieren.

Ein gesunder Muskel zeigt ein typisches Aktivitätsmuster, während abnormale elektrische Aktivitäten auf eine Schädigung der Nerven oder Muskels hindeuten können. Die Untersuchung liefert wertvolle Informationen darüber, ob die Nerven, die die Muskeln steuern, richtig funktionieren, und hilft dem Arzt, gezielte Behandlungen zu planen.

Die EMG ist zwar mit kleinen Nadelstichen verbunden, aber das Verfahren ist schnell und gibt klare Hinweise auf die Funktionsfähigkeit des peripheren Nervensystems und der Muskeln.